Emma Lotte testet: PooPick

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*Werbung, dieses Produkt wurde mir zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt. Jedoch beinhaltet dieser Erfahrungsbericht ausschließlich meine eigene Meinung.“

Die Entfernung des Hundekots ist für viele Hundebesitzer ein leidiges Thema. Einerseits möchte man die Hinterlassenschaften nicht achtlos in der Natur liegen lassen. Andererseits wirkt sich die Entfernung des Hundekots mittels eines herkömmlichen Plastikbeutels negativ auf die Umwelt aus. Derzeit sind ca. zehn Millionen Hunde in Deutschland gemeldet. Jeder Hund macht durchschnittlich ein bis zwei Mal am Tag das große Geschäft. Mit den herkömmlichen Kotbeuteln wächst der riesige Entsorgungsabfall um die 15 Millionen Plastikbeuteln.

Die Kompostierung einer Plastiktüte kann unter Umständen über 400 Jahre dauern. Nun hat das Unternehmen von PooPick eine umweltfreundliche Alternative geschaffen, die zusätzlich ein soziales Projekt fördert.

Der PooPick
Der PooPick kann derzeit in zwei Größen erworben werden. Die kleinere Größe ist für Hunde mit kleineren Hinterlassenschaften gedacht. Der Größere dementsprechend für größere Hinterlassenschaften. Zur besseren Einschätzung für die Kunden gibt das Unternehmen von PooPick den Richtwert von 25kg.
Bei Hunden, die leichter als 25kg sind, ist die kleinere Größe oftmals völlig ausreichend. Der PooPick ist auf der Seite https://www.thepoopick.comzu erwerben. Jede Packung beinhaltet 25 PooPicks. Die kleinere Variante kostet 7,99€ und die Größere 8,49€.

PooPick – Woraus wird er gefertigt?
Zunächst möchte ich euch natürlich erzählen, woraus der PooPick gefertigt wird und in welchen Hinsichten sich ein PooPick von den herkömmlichen Kotbeuteln unterscheidet. Das Unternehmen von PooPick verwendet ausschließlich hochwertige Materialien für die Produktion der PooPicks.

Der PooPick besteht bis zu 70 % aus recyceltem Papier (FSC 70-Mix zertifiziert). Die restlichen Bestandteile stammen aus den Resten der Möbelindustrie. Somit werden keine extra Bäume für die Produktion des PooPicks gefällt.
Die Farbe ist wasserlöslich und umweltunbedenklich. Der Anteil des Klebers besteht aus Kartoffelstärke. Somit ist der PooPick auch vegan (vgl. PooPick: Nachhaltige Produktion).

Wo und wie wird der PooPick gefertigt?
Der PooPick wird ausschließlich in Deutschland produziert. Die PooPicks werden in  den Nordeifelwerkstätten produzieren. Dort falten, verpacken und versenden körperlich beeinträchtigte Menschen die PooPicks in liebevoller Arbeit (vgl. PooPick: Nachhaltige Produktion).

Verwendung des PooPicks
Die PooPicks werden platzsparend und in sich gefaltet geliefert. Zunächst werden die beiden Klebepunkte geöffnet, sodass man den PooPick auseinander falten kann. Eine Anleitung auf jedem PooPick zeigt, wie sich der PooPick nun zusammenfalten lässt. Für einen festen Halt des PooPick ist es wichtig, dass der PooPick richtig zusammengesteckt ist.

Welche Vorteile bringt der PooPick also gegenüber anderen Kotbeuteln?
Die kompostierbaren Plastikbeutel bestehen größtenteils aus Erdöl und nur zu einem geringen Teil aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Zucker oder Mais. Diese werden meist aus fernen Ländern wie Südamerika angeliefert. Der PooPick wird innerhalb weniger Wochen kompostiert.

Fossile Energieträger, wie herkömmliche Kotbeutel sowie kompostierbare Plastiktüten, werden durch Verbrennung verwertet. Dadurch werden Schadstoffe und Kohlenstoffdioxid freigesetzt, die sich nicht nur negativ auf die Umwelt, sondern auch auf die Gesundheit auswirken.

Da der PooPick aus einer Biomasse und letztendlich aus Holz besteht, ist die Verbrennung klimaneutral. Es wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie der Baum vorher in der Atmosphäre gebunden hat (vgl. PooPick: https://www.thepoopick.com).

Eigene Erfahrungen
Jetzt habe ich euch viel über das Produkt an sich erzählt. Ihr fragt euch bestimmt nun, wie ich das Produkt persönlich finde bzw. welche Erfahrungen wir mit dem PooPick gesammelt haben. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, als das Unternehmen mir die Möglichkeit gegeben hat, den PooPick zu testen. Denn, wer möchte schon nicht einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten und soziale Projekte unterstützen. Ich habe mich bei Emmas Größe und die Größe ihrer Hinterlassenschaften für die kleinere Variante entschieden, welche auf völlig ausreichend ist.

Die ersten Male habe ich mich bei der Bedienung des PooPicks ein wenig duselig angestellt und ich muss sagen, es kostete einige Anläufe, bis ich den Kot schnell und ohne Unfälle eingesammelt habe. Das mag aber auch daran liegen, dass ich sehr, sehr kleine Hände habe, weswegen ich den PooPick mit beiden Händen bedienen musste. Personen, mit größeren Händen, werden hierbei aber, denke ich, keine großen Mühen haben.
Auch hatte ich zunächst Anlaufschwierigkeiten, die Hinterlassenschaften in hohem Gras zu entfernen.

Hat man erst einmal den Dreh und die eigene Methodik raus, so lassen sich mit den PooPick die Hinterlassenschaften des Hundes genauso schnell aufsammeln, wie mit herkömmlichen Kotbeuteln.
Ich war zunächst etwas skeptisch, ob der PooPick „dicht“ hält und nichts an den Seiten herausläuft. Doch diese Skepsis wurde mir nach der ersten Anwendung genommen.
Der PooPick lässt sich perfekt in die Hosentasche oder ganz einfach in der Tasche tragen. Auch ist das Zusammenfalten des PooPick kinderleicht.

Rundum bin ich mit dem ökologischen PooPick sehr zufrieden. Man muss immer vor Augen haben, dass wir einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten können und nicht darauf hoffen müssen, dass andere das für uns tun.

 

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